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Teneriffa, die größte der Kanarischen Inseln

 

von Rita Koch-Seelbach, Juni 2019

 

 

Anfang Juni hatte ich die Gelegenheit die Kanareninsel Teneriffa kennen zu lernen. Bisher kannte ich diese Insel lediglich als Zwischenstopp bei der An- und Abreise zur Insel La Gomera. Bei herrlichem Wetter landeten wir am frühen Abend am modernen Flughafen Teneriffa Süd. Die Fahrt vom Flughafen zu den Hotels an der Südküste ist nur von kurzer Dauer. Auffallend dabei ist, dass die Straßen palmengesäumt und sehr sauber sind.

Unser Ziel war das 5 Sterne Hotel Adrian Jardines de Nivaria an der Costa Adeje. Herzlich und freundlich wurden wir im Hotel vom deutsch sprechenden Personal empfangen. Uns blieb nicht viel Zeit die schön eingerichteten Zimmer zu genießen, denn das Programm hatte gleich eine kurze Hotelbesichtigung für uns vorgesehen. Wir erfuhren, dass es der  Familie  Adrian sehr wichtig ist, dass ihre Hotels technisch auf hohem Niveau sind sowie nachhaltig und sehr persönlich geführt werden. So wird kaum Plastik verwendet, das Wasser wird mit einer eigenen Meerwasseraufbereitungsanlage gefiltert und die Gäste werden gefragt, wie oft sie die Wäsche und Handtücher gewechselt haben möchten und unterzeichnen dafür auch. Das Personal gehört meist schon seit sehr vielen Jahren, manchmal  Jahrzehnten zu den Hotels. Das Jardines de Nivaria hat einen wunderschönen botanischen Garten und liegt direkt an der Promenade des Strandabschnittes Playa Fanabé. Es ist luxuriös und modern und bietet eine herrliche Urlaubsatmosphäre. Ganz was Besonderes ist die herrliche Glaskuppel, die das Hauptgebäude abrundet. Das Buffetessen ist von sehr guter Qualität und das Personal achtet ständig darauf, dass das Buffet  ansprechend aussieht. Im Hotel gibt es ein Gourmet Restaurant  das „La Cúpula“, das landesweit bekannt ist und ein traumhaftes Ambiente bietet. Wunderbar geeignet für einen ganz besonderen Abend. Durch die Lage des Hotels kann man am Abend noch an der Promenade spazieren gehen oder man genießt im schönen Garten bei einem Drink die Livemusik.

Am 2. Tag hatten wir zunächst  verschiedene Workshops bevor wir am späteren Nachmittag die beiden anderen Adrian Hotels besichtigt haben. Zunächst ging es in das nur wenige Meter entfernte  4 Sterne Hotel „Colon Guanahani“, welches etwas kleiner und ein sogenanntes „adults only“ Hotel ist. Die 154 Zimmer sind ebenfalls sehr ansprechend und modern ausgestattet. Auch hier gibt es eine sehr gute Küche und aufmerksames Personal, sodass das Haus sehr viele Stammgäste hat. Ein ebenfalls sehr empfehlenswertes Hotel.

Weiter ging es mit dem Bus zum dritten Haus der Familie Adrian, zum „Roca Nivaria“. Das Hotel liegt in Playa Paraiso, das einige Kilometer vom Kern der Costa Adeje entfernt ist. Auch dieses 5 Sterne Haus ist sehr angenehm und ansprechend eingerichtet. Es ist für alle Zielgruppen geeignet, die auf einen schönen Strand verzichten können. Es gibt lediglich eine sehr kleine Badebucht mit Kiesstrand  oder man steigt direkt über den Fels ins Meer hinein. Jedoch bietet das Hotel  traumhafte Ausblicke auf Felsküste und das türkisfarbene Meer.  Zum Schnorcheln ist es  hier wiederum gut geeignet, da das Meer sehr klar ist. Für Familien bietet das „Roca“ einen sehr kindgerechten Miniclub, wo bereits die Kleinen ab 10 Monate fachmännisch betreut werden. Außerdem wird zur Zeit ein schöner Wasserpark gebaut, der bis zur Hochsaison im Winter fertig gestellt sein soll. Das Umfeld ums Hotel ist deutlich ruhiger als an der Costa Fanabé, bietet aber auch deutlich weniger Geschäfte, Bars und Restaurants. Da wir zum Abendessen im Roca eingeladen waren, kann ich behaupten, dass die Küche vorzüglich ist. Wir konnten ebenfalls feststellen, dass die Anweisung „Herren bitte in langen Hosen“ durchaus ernst genommen wird.

Für den dritten Tag stand eine Wanderung am Roques de Garcia auf dem Programm. Teneriffa bietet eine wunderschöne Landschaft und hat einige Nationalparks, wovon der Teide Nationalpark der bekannteste ist. Den höchsten Berg Spaniens immer im Blick haben wir eine wunderschöne Panoramawanderung auf ca. 2000 Metern Höhe unter Leitung eines Wanderführers der Firma ASI gemacht. Tolle Blicke, Bergformationen und fremdartige Pflanzen machten diese Wanderung für mich zu einem Highlight der Reise. Für Liebhaber des Wanderns hat die Insel wunderbare Natur und sehr gut ausgebaute Wanderwege zu bieten.

Am Spätnachmittag waren wir wieder zurück im Hotel an der Küste und weiter ging es zu Hotelbesichtigungen der Iberostar Gruppe. Fußläufig entfernt, haben wir das sehr empfehlenswerte Hotel Anthelia besucht. In diesem Hotel ist auch das kleine „adults only“ Boutiquehotel Salomé integriert, das höchsten Ansprüchen genügt. Alle Einrichtungen des Anthelia können mitgenutzt werden. Umgekehrt selbstverständlich nicht. Dann ging es mit dem Bus ein kurzes Stück weiter zur Playa del Duque, der neueste Teil der Costa Adeje, wo auch das Riu Palace oder auch  das Sheraton liegen. Dort ist es noch etwas ruhiger, aber trotzdem gibt es schon genügend Einkaufsmöglichkeiten. Das Grand Hotel El Mirador ist ein kleineres Hotel und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Naturstein und viele andere Naturmaterialien sind sehr edel arrangiert und geben dem Haus  ein besonderes Ambiente. Zurück mit dem Bus ging es dann zum Hotel Sábila, das ganz neu renoviert wurde und ebenfalls ein „adults only“ Hotel ist. Der Einrichtungsstil ist modern und kühl, ganz im Sinne der Design-Liebhaber. Die Farben weiss und mint dominieren und es gibt viele außergewöhnliche Einrichtungselemente. Auch für dieses Hotel finden sich ganz bestimmt viele Liebhaber.

Unser letzter Programmtag führte uns in den Norden nach La Orotava und Puerto de la Cruz. Bei einem kurzen Altstadtrundgang lernten wir die historische Stadt La Orotavo kennen, die durchaus einen Besuch wert ist. Noch schöner ist jedoch die Stadt La Laguna, die ich bei meinem ersten Kurztrip auf Teneriffa besucht habe. Anschließend ging es weiter zum renommierten Hotel Botanico, das schon seit vielen Jahren zu den Top Häusern auf der Insel  und der ganzen Welt gehört. Viele Berühmtheiten haben dort schon logiert, wie z.B. Bill Clinton oder Madonna. Auch hat die Prinzessin von Thailand  dort eine Suite, die sie nutzt, wenn sie auf der Insel ist. Mir jedoch ist das Hotel zu antiquiert und der Stil dort zu vornehm. Der Besitzer des Hotels ist der Gründer des Loro Parques, den wir am Nachmittag besuchen durften. Mit einer fachkundigen Führung haben wir den Park aus einem anderen Blickwinkel gesehen und die Arbeit und die Ziele des Parks erklärt bekommen. Es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er Spaß an den Shows der Orcas, der Papageien und Seelöwen hat. Man hatte jedoch den Eindruck, dass es den Tieren dort gut geht. Der kostspielige Eintritt von 34 € p. Erwachsener ist für viele kein Hinderungsgrund, denn der Park wird jährlich von ca. 1 Million Gästen besucht. Anschließend fuhren wir noch durch die Ortschaft Puerto de la Cruz, um einen Eindruck von dort zu gewinnen.  Zur Zeit sind jedoch an allen Ecken Baustellen, sodass viele Straßen gesperrt waren und man wenig erkennen konnte. Der Baustil der Hotels entspricht meist den 70er Jahren, d.h. viele Hochhausbauten, die wenig attraktiv aussehen. Zurück im Süden genossen wir den letzten Abend im landestypischen Restaurant „Masia del Mar“ in La Caleta, wo wir mit vielen verschiedenen Tapas verwöhnt wurden.

Touristisch gesehen ist der Süden der Insel Teneriffas ansprechender, da es dort neue Hotels, schöne Promenaden und künstlich angelegte Strände gibt. Allerdings hat man immer die mit Hotels zugebauten Berghänge im Blick, an die man sich gewöhnen muss. Vom Tourismusbüro  jedoch erfuhren wir, dass alle Hotels der Insel zusammen  genommen nur einen ganz kleinen Teil der Fläche  Teneriffas  ausmachen und die herrliche Natur der Insel bei weitem überwiegt.

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