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Mein Schiff 1 - Mittelamerika

Sabine Steffens, März 2020

Nach langer Vorfreude traten wir Anfang März unsere Reise in Richtung Mittelamerika an. Mit dem gebuchten Anreisepaket der Tui Cruises brachte uns die Eurowings sicher und bequem nach La Romana in der Dominikanischen Republik. Da zu diesem Zeitpunkt der Corona-Virus bereits auf dem Vormarsch war, musste jeder Reisende vor Betreten des Schiffes schriftlich eine gesundheitliche Selbstauskunft geben, was wir auch als sinnvoll und richtig empfunden haben. Auch an Bord des Schiffes wurden wir informiert und aufgefordert, sehr häufig die Hände zu waschen und die Handdesinfektionsmittel zu gebrauchen. Hierauf wurde auch von Seiten der Crew sehr geachtet. Am späteren Abend legte die Mein Schiff 1 ab und wir hatten erst einmal einen See Tag vor uns. So konnten wir uns an die Zeitverschiebung gewöhnen und das wunderschöne Schiff erkunden.

Sehr positiv überrascht waren wir davon, dass auch an diesem Tag genügend Liegen zur Verfügung standen und im Pool genug Platz zum Schwimmen war.
Am nächsten Morgen erreichten wir Ocho Rios auf Jamaika. Da wir uns nicht vorab für einen bestimmten Landausflug entschieden hatten, packten wir Badesachen ein, gingen von Bord und schauten uns erst einmal im Hafenbereich um. Hier entschieden wir uns, zusammen mit zwei mitreisenden Damen einen individuellen Ausflug zu unternehmen. Dafür mieteten wir ein Großraumtaxi mit Fahrer und einer einheimischen Reiseleiterin. Zuerst ging es in Richtung Konoko Falls. Dort besichtigten wir mit einem Guide den wunderschönen botanischen Garten. Er erklärte sehr umfangreich die einheimischen Pflanzen und wir hatten auch die Möglichkeit Papageien, Leguane und sogar eine Boa hautnah kennenzulernen. Anschließend ließen wir uns zu den bekanntesten Wasserfällen der Insel, den Dunn River Falls fahren. Diese kann man vom Strand aus mit oder ohne Guide erklettern. Wir haben es zu dritt ohne Guide gewagt und hatten mit gegenseitiger Unterstützung sehr viel Spaß dabei. Unbedingt notwendig sind hierbei allerdings feste Badeschuhe.

Über Nacht fuhren wir weiter bis Montego Bay. Der Morgen begrüßte uns mit Dauerregen. Wir hatten einen Strandausflug nach Negril gebucht und machten uns trotz des Wetters mit einigen Mitreisenden auf den Weg. Eine sehr witzige Reiseleiterin begleitete uns und meinte, man könne auf einer Tropeninsel nie mit Sicherheit das Wetter abschätzen. Und tatsächlich: 5 Minuten vor unserem Ziel hörte der Regen auf und bis auf einen kleinen Schauer hatten wir den Rest des Tages schönes Wetter. So konnten wir den Strand und den anschließenden Aufenthalt in „Rick´s Café“ mit Blick auf die Klippenspringer sehr genießen. Den nächsten Tag verbrachten wir auf See um am Tag darauf in Cozumel/Mexico anzulegen. Von dort ging es mit einer Fähre aufs Festland, denn wir wollten uns die einzige am Meer gelegene Mayastätte anschauen. Nach einer Stunde Fahrt mit dem Bus und vielen interessanten Informationen durch unsere deutschsprachige Reiseleiterin erreichten wir Tulum. Trotz vieler Touristen konnten wir hier alles in Ruhe erkunden und an der Küste einen faszinierenden Blick auf die Ausgrabungsstätte und das Meer werfen. Nach dem Besuch Tulums freuten wir uns auf den Nachmittag in dem tollen Naturwasserpark Xel-Ha. Dort konnte man schnorcheln, mit Schwimmringen einen Fluss entlangtreiben, das einheimische Essen probieren oder auch nur relaxen. Weiter ging es in der Nacht an die Costa Maya. Hier hatten wir keinen Ausflug gebucht und fuhren mit dem Taxi an den Strand um ausgiebig zu schwimmen und die Sonne zu genießen. Am folgenden Morgen begrüßte uns bereits ein weiteres Land: Belize. Auch hier nahmen wir an einem geführten Ausflug teil. Mit Bus und rasantem Schnellboot über einen großen Fluss gelangten wir zu der ehemalig riesengroßen Mayastadt Lamanai. Diese besichtigten wir bei einem ca. zweistündigen Fußmarsch und mit Erklärungen unserer drei Reiseleiter. Zum Abschluss gab es noch ein landestypisches Essen.

Neuer Tag, neues Land. Diesmal der Hafen Coxen Hole auf Roatan, eine Insel die zu Honduras gehört. Allerdings erklärte uns die Begleiterin unseres Ausflugs, dass die Lebensart dort mehr der auf den anderen karibischen Inseln gleicht und nicht so sehr dem Festland. Wir fuhren mit einem kleinen Bus über diese wirklich wunderschöne Insel um bei einer Tour mit dem Glasbodenboot einen Teil des mesoamerikanischen Riffs zu bewundern. Am Nachmittag nahmen wir dann noch an einem geführten Schnorchel Ausflug teil, um noch mehr vom zweitgrößten Riff der Welt sehen zu können. Auch die Strände auf dieser Insel sind toll und es war einer der schönsten Tage unserer Reise.

Nach unserer Rückkehr aufs Schiff erhielten wir allerdings die Information, dass die Dominikanische Republik ein Einreiseverbot verhängt hat und wir von dort nicht mehr würden zurückfliegen können. Auch die Häfen von Panama und Kolumbien würden wir nicht mehr anlaufen dürfen. Der Kapitän informierte alle Gäste darüber, dass wir erst einmal weiter wie geplant nach Costa Rica fahren würden und sich im Hintergrund die TUI Cruises und die Crew um die Rückreise kümmern. Auch für die Gäste, die nicht das Anreisepaket über TUI Cruises gebucht hatten. Nach einem weiteren See Tag legten wir in Costa Rica an, wo wir auch wie geplant, unsere Ausflüge unternehmen konnten. Dies war möglich, da wir keinen einzigen Verdachtsfall auf Corona während der gesamten Reise auf dem Schiff hatten. So konnten wir noch die phantastische Tier- und Pflanzenwelt Costa Ricas bewundern.

Zurück auf dem Schiff, erhielten wir die Information, dass alle Gäste von Barbados aus zurückgeflogen würden. Dorthin benötigte das Schiff weitere drei See Tage. Um alle Angehörigen informieren zu können, wurde ab diesem Zeitpunkt kostenloses Telefonieren von der Kabine sowie die kostenlose Nutzung des Internets zur Verfügung gestellt. Wir wurden sehr regelmäßig durch Borddurchsagen des Kapitäns und des Kreuzfahrtdirektors sowie schriftlich durch Briefe auf der Kabine auf dem Laufenden gehalten. Die gesamte Crew bemühte sich sehr, uns diesen ungeplanten Reiseverlauf so angenehm wie möglich zu gestalten.
In Barbados angekommen, hatten wir das Glück, direkt am Folgetag einen Flug nach Düsseldorf zu bekommen. Wir möchten den Umgang mit dieser schwierigen Situation von Seiten des Veranstalters und der Crew sehr loben. Wir haben uns zu jeder Zeit sicher und sehr gut betreut gefühlt.  So hatten wir trotz aller Widrigkeiten einen tollen Urlaub und werden bestimmt noch weitere Reisen mit der Mein Schiff Flotte unternehmen.

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